Reisebericht von der Scandinavienreise 2009
Teil 2
27.
- Mo.15.06.09
Km = 85.647
Fahrt auf der E6 mit Ziel Tromsö in regnerischem Wetter.
Es hat die ganze Nacht geschüttet und auch während der ganzen Fahrt.
Auf der E6 geht es bis Olderdalen. Hier brauchen wir die Fähre nach Lyngseidet
(150,-- NOK).
Auf der 91 bis zur Fähre Svensby - Breivikeidet (108,-- NOK). Letztlich
auf der E8 noch ein Stück nach Tromsö.
Übernachtet haben wir auf dem kostenlosen Stellplatz, nahe der Eismeerkathedrale
(N 69° 39.026 E 018° 59.515).
Am Abend spazierten wir zur Eismeerkathedrale und über die lange
und hohe Brücke in die Altstadt.
Tagesetappe = 305 km.
28.
- Die. 16.06.09
Km = 85.952
Das Wetter ist sehr wechselhaft, aber kalt, 8° max.
Um 10:00 besuchen wir das Polarmuseum ( 45,-- NOK für Senioren).
Dieses Museum ist in Tromsø absolut sehenswert. Es ist sehr interessant
und zeigt das Überwintern in der Arktis, die verschiedenen Polarjagden,
die Luftfahrt in der Arktis, Roald Amundsen und sein Leben, sowie Fridtjof Nansen.
Nach
dem Besuch fahren wir über die 863 nach Larseng und mit der Fähre
nach Vikran. Dann auf der 858 über Storsteinnes und E6 nach Bardufoss.
Südlich von Bardufoss in Rustahögda ist das Erlebnisbad und
große Sportzentrum, Biatlon etc. mit großem Parkplatz hinter dem
Polar-Bad.
( N 69° 03.171 E 018° 29.173 ).
Weitere ÜN-Möglichkeit besteht bei einem Nato-Flughafen (N 69°
03.779 E 018° 30.468).
Tagesetappe= 146 km.
29.
- Mi. 17.06.09
Km = 86.098
Heute wollen wir nach Narvik.
In Narvik haben wir das Kriegserinnerungsmuseum des Roten Kreuzes
Nordland besucht. Im April - Mai 1940 stand Narvik im Zentrum des Weltinteresses.
Der Kampf um Narvik und das Erz gipfelte in der Zerstörung der Stadt und
in einer 5 Jahre dauernden Besetzung. Ich konnte mich des sehr bedrückenden
Eindruckes nicht erwehren..
Die Fiskehallen haben wir uns auch angeschaut, sind allerdings nur in der Früh
interessant und die Kirche besucht.
Sehr
interessant ist der Obelisk aus spiegelndem Metall. Auf dem Foto unten ist er
fast nicht zu erkennen. Wer den wohl immer putzt ?
Auf
der Fahrt nach Harstad haben wir das "Samen-Freilichtmuseum"
in Myrne besichtigt.
Dann zum CP-Harstad mit ziemlich irreführenden Koordinatenangaben
in den Katalogen.
Tatsächliche Koordinaten sind N 68° 46.305 E 016° 34.688.
Tagesetappe
= 251 km.
30.
- Do.18.06.09
Km = 86.349
Fahrt von Harstad nach Revsnes. Mit der Fähre nach Flesnes (102,-- NOK).
Weiter nach Gullesfjordbotn und Svolvär.
1.Tag auf den Lofoten.
Kleine
Einkäufe und Bargeld vom Bankomat im Supermarkt.
Heute herrscht traumhaftes Wetter mit kaltem Wind.
Fahrt nach Kallestranda, einem netten Platz in einer Bucht (N 68°
11.419 E 014° 20.389).
Der Übernachtungsplatz wird auch von jugendlichen Kletterern und auch von
Angehörigen des norwegischen Militärs bevölkert.
In der warmen Nachmittagssonne hat Inge meine Frisur wieder zivilisiert.
Tagesetappe = 162 km.
31.
- Fr. 19.06.09
Km = 86.511
Wir fahren über zwei interessante einspurige Brücken auf die Insel
Henningsvaer, dem "Venedig des Hohen Nordens". Dieser Vergleich
wird meines Erachtens schon sehr oft in Norwegen strapaziert. Wir bummeln durch
den netten kleinen Ort, gemeinsam mit zahlreichen Bustouristen und gönnen
uns eine Kaffepause.
Heutiges Ziel ist Utakleiv. Zuerst mussten wir von der Insel Austvågøy über eine imposante Hochbrücke nach Gymsøy. Unmittelbar nach der Brücke fahren wir nach rechts für den kleinen Abstecher über Gymsoy und Vik. Diese Fahrt führt uns durch eine herrliche und abwechslungsreiche Landschaft auf unbefestigter Fahrbahn.
In Borg angekommen, besuchen wir das Lofotr-Viking-Museum (90,- NOK für Senioren). Wenn jemand die Begegnung mit der Welt der Wikinger erleben möchte, sollte dieses Museum, dieses Freigelände unbedingt besuchen. Vom 83 m langen Häuptlingshof, dem Wohn- und Lebensbereich des Häuptlings wandern wir, vorbei an der imposanten Kirche zur segelfertigen Nachbildung eines Wikingerschiffes am Ufer des Borgpollen.
Nach
ca. 1 1/2 Stunden Museumsbesuch rollen wir weiter auf der E10 und biegen nach
ca. 10 km nach rechts ab in Richtung Utakleiv/Haukland ab. Auf teilweise unbefestigten
schmalen Strassen erreichen wir Haukland, eine fantastische Bucht mit weissem
Sand. Der anschliessende enge und unbeleuchtete, 880m lange Tunnel führt
uns nach Utakleiv, wo auf einem Schotterparkplatz für die Übernachtung
100,-- NOK gefordert werden. Als wir uns für die Nacht einrichten wollten
fiel vom Meer dichter Nebel herein. Deshalb fuhren wir wieder durch den Tunnel
zurück in die sonnige und nebelfreie Bucht Haukland wo wir mit vielen
Schafen eine ruhige Nacht verbrachten.
Badestrand Haukland (N 68° 11.961 E 013° 31.949).
Tagesetappe = 107 km.
32.
- Sa. 20.06.09
Km = 86.618
Traumhaftes Wetter, keine Wolke am Himmel, aber immer noch sehr kühl.
Wir fahren an der "Großstadt" Leknes vorbei durch den Nappstraumentunnel
(mittlerweile kostenlos) nach Vikten zur "Lofoten Design/Glasshytta"
(Eintritt zu Werkstätte und Ausstellungsräumen 20,-- NOK pro Person).
Hier handelt es sich um den ersten Glasbläser in Nordnorwegen. Die Herstellung
von Glas und Keramik basiert auf der Lofotenrune.
Weiterfahrt nach A°, in die Stadt mit dem kürzesten
Namen und Besuch des "Lofoten Tørrfiskmuseum".
Der sehr freundliche Besitzer spricht deutsch und gibt uns einen interessanten
Einblick in die Praxis der Stockfischherstellung der letzten 250 Jahre . (40,-
NOK pro Person für Besuch, Film in deutscher Sprache und Kaffe mit Keks
inkludiert).
Südlich
von A° sind wir noch spazieren gegangen und haben die herrliche Landschaft
auf uns wirken lassen.
In Moskenes erkundigen wir uns über Möglichkeit und Preis der Fähre
nach Bodö. Der Preis beläuft sich für das WoMo (6-7m)+ zus.Person
auf ca. 1.400,- NOK. Das war uns zuviel und so fuhren wir weiter und wollten
die Nacht in Sandnes verbringen.
Die möglichen Stellplätze, allesamt nur Ausweichen an der Schotterstrasse,
haben uns, auch wegen des starken Windes vom Meer herein, nicht zugesagt und
so landeten wir auf dem Wanderparkplatz Napp ( N 68° 07.745 E 013°
26.242). Hier war es windgeschützt und so konnten wir ruhig schlafen.
Die abendlichen Fischereiversuche waren leider erfolglos.
Tagesetappe
= 146 km.
33.
- So. 21.06.09
Km = 86.764
Fahrt von Napp nach Svolvær. Bei Leknes verlassen wir die E10 und geniessen
auf der Nebenstrasse 815 die Fahrt über Valberg, bis wir bei Sundklakk
wieder auf die E10 kommen. In Svolvær erfahren wir dass die Fähre
nach Skutvik
nur mehr einmal am Tag und zwar um 16:00 ginge. Da man uns keine Garantie geben
konnte, dass wir auch Platz auf der Fähre bekommen würden, fuhren
wir weiter nach Lødingen, wo wir um 14:00 problemlos mit der Fähre
nach Bognes übersetzten (465,-- NOK).
Damit haben wir leider wieder Abschied von den Lofoten genommen. Deren Landschaft,
die Berge, die steil aus dem Meer wachsen, werden uns immer in guter Erinnerung
bleiben. Wer weiss schon, ob wir nicht doch noch einmal wiederkommen.
Auf der Fahrt in Richtung Süden machen wir noch einen Abstecher nach Hamarøy.
Als ÜN-Platz wählten wir den CP "Fiskecamping" in Hamarøy
(150,- NOK inkl.Strom).
Das Abendessen nahmen wir im Restaurant am Platz ein. Die schwedische Küchenchefin
servierte uns ausgezeichneten Fisch mit Beilagen zu einem moderaten Preis.
Tagesetappe
= 229 km.
34.
- Mo. 22.06.09
Km = 86.993
Heute legen wir einen Ruhetag ein. Am Vormittag war es noch bewölkt, aber
am Nachmittag herrscht wolkenloser Himmel mit leichtem, kühlem Wind.
Wir stehen an einem Straumen, der wie ein Fluss ist, dessen Fließrichtung
sich alle 6 Stunden umdreht.
Bei Ebbe rinnt das Wasser wie ein Fluss in den äusseren Fjord und bei Flut
rinnt das Wasser wieder in die entgegengesetzte Richtung.
Wir beobachten litauische Gäste des Campingplatzes, die täglich mit
geliehenen Booten hinausfahren und mit vielen Fischen zurück kommen, die
sie sofort filetieren und einfrieren und sich damit wahrscheinlich
ihr Urlaubsgeld verdienen.
Tagesetappe = 0 km.
35.
- Die. 23.06.09
Km = 86.993
Fahrt auf der 81 geht es wieder zurück zur E6 und weiter in Richtung Bodø.
Bei Fauske machen wir den Abstecher auf der 80 zum Saltstraumen. Hier
steht uns ein gewaltiges Naturschauspiel bevor. Beeindruckend ist auch die imposante
Saltstraumbru unter der sich beim Wechsel von Ebbe und Flut das Meerwasser wild
strömend und gewaltige Strudellöcher bildend durch die Meerenge zwängt.
Alle 6 Stunden zwängen sich hier an die 400 Millionen Kubikmeter Wasser
mit einer Geschwindigkeit von bis zu 20 Knoten (ca. 37 km/Std) durch die 3 km
lange und 150 m breite Passage.
Weiter geht es über die 812 bergauf, bergab, vorbei
an der Ziegenalm (sie hat leider noch geschlossen) und in der Folge über
die E6 bis zum Arctic Circle.
Hier wird der Polarkreis im Vergleich zum finnischen Polarkreis etwas weniger
stark vermarktet.
N 66° 33.033 E 015° 19.141
Am etwas abseits liegenden Parkplatz haben wir mit vielen anderen WoMos sehr
ruhig die Nacht verbracht.
Tagesetappe
= 353 km.
36.
- Mi. 24.06.09
Km = 87.346
Wir verlassen den Polarkreis und fahren auf der E6 nach Süden. In Mo i
Rana machen wir fürs Einkaufen einen Zwischenstop. Weiter geht es auf der
E6 bis Brenna. Hier biegen wir nach rechts ab und fahren auf der 76 nach Torget
zum Torghatten. "Der Berg mit dem großen Loch".
Am schönen Campingplatz-Torghatten (N 65° 23.633 E 012° 06.051)
bleiben wir (190,- inkl.Strom, sehr saubere Sanitäranlagen).
Am Abend machen wir noch den Aufstieg zum "großen Loch im Berg"
(ca. 30 min. Aufstieg). Diese Öffnung durch den Berg ist 160 m lang, 35
m hoch und ca. 20 m breit.
Tagesetappe = 344 km.
37.
- Do. 25.06.09
Km = 87.690
Ruhetag, da das Wetter so schön und warm ist.
Am Vormittag machen wir die Wanderung um den Bergstock Torghatten herum. Die
Länge der Runde beträgt 6 km und ist vollkommen eben.
Von der Südseite steige ich
noch auf den Gipfel (283 m ü.NN.) des Torghatten hinauf, trage mich ins
Gipfelbuch ein und geniesse die Aussicht in alle 4 Himmelsrichtungen. Für
diese Bergtour sind klarerweise gute knöchelhohe Schuhe erforderlich. Ein
kurzer Abschnitt auf halber Höhe gleicht einer kleinen Klettertour.
Die Fischereiversuche am Nachmittag und Abend waren erfolglos.
Tagesetappe = 0 km.
38.
- Fr.26.06.09
Km = 87.690
Auf der Fahrt nach Süden benutzen wir die 17. Von Vennesund nach Holm benützen
wir die Fähre (88,-- NOK).
Eine Fahrt durch herrliche Landschaften, abwechselnd einsame Wälder und
Seen. Die Seen spiegelglatt, in denen sich die Landschaft spiegelt. Dann wieder
landwirtschaftliche Bereiche mit großen Feldern und Wiesen.
In
Gartland kommen wir wieder auf die E6. Der Stellplatz in Snåsa, beim Sportplatz
hat uns nicht gereizt, ausserdem war es noch relativ früh am Tag.
So
fuhren wir über Nebenstrassen (283), am Snåsavatnet entlang nach
Steinkjer und dann über die 769 zum WoMo-Badeplatz Leksdalsvatn
mit WC. ( N 63° 55.044 E 011° 34.173).
Später gesellte sich noch ein WoMo aus Essen und zwei Campingbusse aus
Wien dazu.
Tagesetappe = 292 km.
39.
- Sa. 27.06.09
Km = 87.982
Das Wetter ist warm und der Himmel ist wolkenlos.
Wir verlassen um 8:00 den Übernachtungsplatz und fahren über Nebenstrasse
769, dem See entlang nach Verdalsøra. In Levanger wird eingekauft, Kaffe
getrunken und getankt. Von nun an auf der E6 an Trondheim vorbei. Wir passieren
3 Mautstellen (30,- + 17,- + 17,- NOK) problemlos. Bei Heimdal wechseln wir
auf die E39 bis Vinjeøra. In Kirksæterøra loggen wir einen
Cache und erreichen meinen Cousin Erich um 16:00 am Fjoldfjorden..
Wir stehen auf Privatgrund, mit Erlaubnis der Besitzerin Hallgjerd (N 63°
16.051 E 08° 23.318).
Den Nachmittag und Abend verbringen wir bei meiner Verwandschaft in ihrer Hytta.
Tagesetappe = 273 km.
Die Tage von Sonntag den 28.06.09 bis Freitag den 02.07.09 verbringen wir bei meinen Verwandten mit Faulenzen, Lesen und Angeln. Die Ausbeute war sehr mager, aber für eine Mahlzeit hat es dennoch gereicht.
44.
- Do. 02.07.09
Inge und Walter wollen früher zu Hause sein und so müssen
sie leider schon heute abfahren.
Linde und ich können noch länger bleiben.
45.
- Fr.-03.07.09
Km = 88.255
Kühler Morgen mit Nebel und Wolkendecke.
V+E erledigt.
Verabschiedung von meinen Verwandten und Hallgjerd und Abfahrt auf der 680 nach
Tommervåg. Mit der Fähre nach Seivika (98,-- NOK) und weiter nach
Kristiansund. Wir halten uns hier nicht auf, wir waren ja 2004 schon hier, und
nehmen
die Fähre nach
Bremsnes (124,-- NOK).
Auf der 64 kurven wir über die Atlantikstrasse nach Molde.
Mit
der Fähre kommen wir nach Vestnes ( 108,-- NOK)und auf der E39 erreichen
wir Ålesund, unser heutiges Ziel.
Diese Stadt ist vor 100 Jahren komplett abgebrannt und wurde wieder im klassischen
Jugendstil aufgebaut.
Um die Stadt von oben zu betrachten fahren wir zum Aussichtspunkt Fjellstua
auf dem Stadtberg Aksla. Von hier hat man eine tolle Aussicht auf die schöne
Stadt. Um die Stadt selber zu erkunden, müssen wir wohl noch einmal wiederkommen.
Die Nacht verbringen wir auf dem Campingplatz Prinsen-Alesund
(N 62° 27' 49.9" E 06° 15' 26.5"), (220,- inkl. W-Lan)
Tagesetappe= 213 km
46.
- Sa.-04.07.09
Km = 88.468
Heute geht es vorerst auf der E39 in Richtung Süden. Mit der Fähre
geht es von Sunde-Festøya (81,-), weiter nach Volda, hier setzen wir
mit der Fähre nach Folkestad (167,-) über.
Weiter
auf der E39 bis Lote und mit der Fähre nach Anda (69,-). Über Sandane
fahren wir nach Skei. Nun wechseln wir auf die 5 und über Sogndalsfjøra
und bei Mannheller setzen wir nach Fodnes über (76,-- NOK) und durch eine
8 km langen Tunnel (Maut 180,-- NOK) kommen wir nach Lærdalsøri.
Den Campingplatz Laerdal (N 61° 06.027 E 07° 28.372), (195,- inkl.Strom)
kennen wir aus dem Jahre 2004.
Tagesetappe = 243 km.
47.
- So.-05.07.09
Km = 88.711
Von Lærdal fahren wir auf der E16 bis Borlaug, dann nach rechts auf der
53 auf die Hochebene und am Eldrevatnet entlang. Jetzt geht es hinunter durch
das Hemsedal nach Gol und weiter über die 7 nach Noresund. Auf der 280
kommen wir nach Vikersund, fahren an Oslo vorbei und über Drammen und E6
erreichen wir Halden. Maut = 55,- + 20,- NOK.
CP-Fredriksten-Camping (N 59° 06.982 E 011° 23.95), (200,- inkl.Strom).
Der Platz liegt hoch über der Stadt, direkt in der Festung Fredriksten.
Bei unserem abendlichen Spaziergang genießen wir die schöne Aussicht
auf die Stadt Halden und deren Umgebung.
Tagesetappe
= 422 km.
48.
- Mo.-06.07.09
Km = 89.133
Auf Grund des schlechten Wetters fahren wir um 10:00 Richtung E6. In Halden
haben wir noch eingekauft und getankt.
Auf E6 direkt bis Abfahrt Nr.58 ( Maut = 20,- NOK) und weiter nach Åsa.
CP-Åsa (N 57° 20.925 E 12° 07.359), (330,-- SEK, inkl.Strom).
Tagesetappe
= 241 km.
49.
- Die.-07.07.09
Km = 89.374
Ruhetag.
Da ich hier einen W-Lan Anschluss finde, habe ich wieder einmal unnötige
Mails ausgemistet und im Internet gestöbert.
Tagesetappe = 0 km
50.
- Mi.-08.07.09
Km = 89.374
Auf Grund des schlechten Wetters fahren wir auf dem direkten Weg, also über
die E6 nach Trelleborg.
Auf der Suche nach einem geeigneten Stellplatz und auf der Fahrt zum Fährhafen
sehen wir auf der rechten Seite, am Ufer und vor einem Einkaufszentrum ein paar
Wohnmobile stehen.
Wir sind aber noch zum Fährhafen gefahren, habe für die morgige Fähre
gebucht und sind durch Trelleborg spaziert.
Übernachtet haben wir auf dem bereits gesichteten Stellplatz, in der Nähe
vom Supermarkt und Fährhafen, mit vielen anderen WoMos (N 55° 22.483
E 13° 07.194).
Tagesetappe = 324 km.
51. - Do.-09.07.09
Km = 89.698
Heute sind wir etwas früher als sonst aufgestanden und haben bereits um
06:30 Uhr eingecheckt. Mit der Fähre "Tom Sawer" von der TT-Line
haben wir bei starkem Wind aber dennoch relativ ruhiger See von Trelleborg nach
Rostock (08:00 bis 13:45) übersetzt.
Weiterfahrt zum Campingplatz in Schwaan (N 53° 55' 20.5" E 012°
06' 22.1"). Hier gelten noch die Camping-Cheques.
Ein netter freundlicher Chef hat mir eine Internetverbindung hergestellt, so
dass ich ins Internet konnte. Da ich noch Bargeld benötigte gingen wir
in den Ort (2,2 km) obwohl starker Regen nahte. So blieb es natürlich nicht
aus, dass wir beim Rückweg stark durchnässt wurden.
Tagesetappe = 45 km.
52.
- Fr.-10.07.09
Km = 89.743
Abfahrt nach dem Duschen, etc. um 10:00.
Auf der A19 gegen Süden, ab Wittstock die A24 bis Ausfahrt 25-Kremmen.
Wegen Verkehrsüberlastung haben wir die Autobahn verlassen und sind auf
der 273 nach Nauen und weiter nach Brandenburg an der Havel gefahren. Dann auf
der 102 wieder zur A9 bei Belzig.
Auf der A9 bis Kreuz Hermsdorf und ein paar km nach Osten auf A4 bis zum Autohof-Hermsdorf
A4-56a (N 50° 53.388 E 011° 52.325).
Hier konnte man recht gut übernachten, obwohl es klarerweise auf dem Autohof
doch etwas lauter zuging.
Tagesetappe = 436 km.
53.
- Sa. 11.07.09
Km = 90.179
Hermsdorf bis Plochingen.
Wir wollten uns kurz bei unseren WoMo-Freunden, den "Füchsen"
auf einen Kaffe einladen. Leider waren sie aber nicht zu Hause.
So mussten wir uns irgendwo auf der Strecke den Kaffe selber machen.
Am Abend erreichten wir meine Verwandten in Plochingen, am Stumpenhof.
Dort konnten wir mit Erlaubnis des Besitzers auch über Nacht stehen bleiben.
Tagesetappe
= 430 km
So.
12.07.09 und Mo. 13.07.09
Km = 90.609
Wir blieben noch einen Tag und am 13.07.09 fuhren wir direkt über Ulm und
Füssen nach Hause.
Tagesetappe = 315 km.
Fazit:
Es
war wieder eine schöne, erlebnisreiche und lange Fahrt bis in den hohen
Norden. Die unterschiedlichen Landschaften in Schweden, Finnland und Norwegen
waren jede für sich interessant und reizvoll. Man begegnet dabei Natur
in allen Facetten.
Die Landschaften sind alles andere als eintönig: entlang an der inselreichen
Küste, über einsame und nackte Hochebenen, vorbei an weissen Stränden
und steilen Klippen, grünen Tälern und hin bis zu den Gletschern.
Subjektiv habe ich bei aller Schönheit und Wildheit der Landschaften dennoch gerade die Lofoten als eine der schönsten Landschaften empfunden.
Nun liegt es an uns, alle unterschiedlichen Eindrücke dieser gefahrenen 10.600 km zu verarbeiten. Wir sind froh, dass wir gesund und ohne jeden Schaden wieder zu Hause angekommen sind und planen schon wieder für die nächste Reise.